Aktivitäten

Projekt Kiskunhalas – Ein chancenreicher Game-Changer

Ungarn liegt im Herzen Mitteleuropas und spielt im Energiesystem der Region eine entscheidende Rolle. Heute ist das Land auf Erdgasimporte angewiesen und steht somit unter dem Einfluss geopolitischer Risiken und volatiler Märkte. EU-Beschränkungen bei den Öl- und Gasimporten aus Russland ab dem Jahr 2028 dienen als wichtiger Beweggrund für die Suche nach alternativen Energieversorgungslösungen. Der Ausbau der heimischen Produktion bietet eine klare Chance, die Energiesicherheit zu stärken, die Versorgung zuverlässiger zu gestalten und die langfristige wirtschaftliche Stabilität zu fördern.

Die Pannonische Tiefebene ist bekanntlich ein geologisches „Super-Becken“ mit bedeutenden Kohlenwasserstoffressourcen.

Innerhalb dieses Beckens präsentiert sich die Tiefebene Kiskunhalas als bislang unterbewertete Ressource mit guten Rahmenbedingungen für Hochtemperatur- und Hochdruck-Tight-Gas-Lagerstätten, die einen bedeutenden Beitrag zur heimischen Erdgasversorgung Ungarns leisten könnte.

CanCambria Energy hat sich zum Ziel gesetzt, diese Ressource durch systematische Bewertung und Erschließung freizulegen und damit Ungarns Energieautarkie zu unterstützen. Die heimische Erdgasförderung stellt sichere und leistbare Energie für die Stromerzeugung, die Industrie und die Wärmeversorgung bereit und dient neben dem weiteren Ausbau der Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien gleichzeitig als Überbrückungskraftstoff mit geringerem CO₂-Ausstoß.

Energy Storage facility

Schon heute Vorkehrungen für die Energieversorgung von morgen treffen

Evaluierung und Erschließung der Tight-Gas-Vorkommen im Sandstein

Das Pannonische Becken im Süden Ungarns ist eine besonders aussichtsreiche Region für die Erschließung großer, tiefliegender Tight-Gas-Lagerstätten im Sandstein. Dieses Becken ist ein bewährtes und gut entwickeltes Erdölgebiet, das mit zahlreichen Öl- und Gasfeldern in geringer Tiefe aufwartet, die über mehrere Jahrzehnte erschlossen wurden.

Die tieferen Schichten des Beckens, die in der Regel Tiefen von über 2.500 Meter erreichen, sind nach wie vor weitgehend unerforscht und nicht ausreichend bewertet. Diese tieferliegenden Formationen bergen ein enormes unerschlossenes Potenzial und könnten zur heimischen Erdgasversorgung Ungarns beitragen.

Angesichts des zunehmenden Drucks auf die regionale Energieversorgung profitiert Ungarn von einem gut ausgebauten Leitungsnetz mit unmittelbar verfügbaren Transportkapazitäten und Zugang zu Speichern in der gesamten Region. Diese bestehende Infrastruktur bildet eine solide Grundlage für die Exploration, Bewertung und mögliche Erschließung von Tight-Gas-Vorkommen in großen Tiefen und ermöglicht einen zeitnahen und kapitaleffizienten Weg zu mehr Energiesicherheit und einem resilienteren Energiesystem.

„Tight Gas“ in Ungarn

Unser strategisch vorteilhafter Standort in Kiskunhalas

Gesamtfläche des Prospektionsgebiets: 1.080,9 km² (Ba-IX & Konzession)
Laufzeit: 20 Jahre, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere 10 Jahre

Drei Prospektionsgebiete zur unmittelbaren Erkundung:

  • Tight-Gas-Erschließung mit zwischen 25 und 112 Bohrungen im Bereich der Tiefebene Kiskunhalas aus dem Miozän
  • Vorkommen (Leads und Prospects) in geringer Tiefe auf dem gesamten Konzessionsgelände – mehrere Zonen, Gewichtung auf Öl
  • Großes, noch unerkundetes Becken aus dem Miozän (erstreckt sich über ca. 30 % des Konzessionsgeländes) – Tiefebene Soltvadkert

Technologie

Intern entwickelte, hochmoderne 3D-Seismik-Volumenmodelle ermöglichen in Verbindung mit der modernen Technologie der seismischen Inversion eine detaillierte statische Geomodellierung und Auffindung von Geokörpern mit übereinander geschichteten Lagerstätten. Dieser integrierte Ansatz erlaubt uns die Auffindung der vielversprechendsten Bohrstandorte, reduziert Unsicherheiten hinsichtlich der Untergrundverhältnisse und optimiert die Bewertungs- und Erschließungsplanung.

popup map

„Tight Gas“ in Ungarn

Unser strategisch vorteilhafter Standort in Kiskunhalas

Gesamtfläche des Prospektionsgebiets: 1.080,9 km² (Ba-IX & Konzession)
Laufzeit: 20 Jahre, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere 10 Jahre

Drei Prospektionsgebiete zur unmittelbaren Erkundung:

  • Tight-Gas-Erschließung mit zwischen 25 und 1.112 Bohrungen im Bereich der Tiefebene Kiskunhalas aus dem Miozän
  • Vorkommen (Leads und Prospects) in geringer Tiefe auf dem gesamten Konzessionsgelände – mehrere Zonen, Gewichtung auf Öl
  • Großes, noch unerkundetes Becken aus dem Miozän (erstreckt sich über ca. 30 % des Konzessionsgeländes) – Tiefebene Soltvadkert

Technologie

Intern entwickelte, hochmoderne 3D-Seismik-Volumenmodelle ermöglichen in Verbindung mit der modernen Technologie der seismischen Inversion eine detaillierte statische Geomodellierung und Auffindung von Geokörpern mit übereinander geschichteten Lagerstätten. Dieser integrierte Ansatz erlaubt uns die Auffindung der vielversprechendsten Bohrstandorte, reduziert Unsicherheiten hinsichtlich der Untergrundverhältnisse und optimiert die Bewertungs- und Erschließungsplanung.

CCEC-SEISMIC-GEOLOGY-564x800

Geologie des Untergrunds und Erdölsystem bei Kiskunhalas

Die Tiefebene Kiskunhalas ist ein im Miozän entstandenes Sedimentbecken, das sich durch ein vorteilhaftes Erdölsystem auszeichnet – eine Kombination aus „reifen“ Muttergesteinsschichten und Geokörpern mit geschichteten Tight-Gas-Lagerstätten im Sandstein, eingebettet in einer großen, zur Seite hin kontinuierlich verlaufenden „Überdruckfalle“.

Anhand von drei historischen Tiefenbohrungen zur Erkundung von Erdgasvorkommen und damit verbundenen Kondensaten mit hohem API-Grad wurde ein intaktes Kohlenwasserstoffsystem nachgewiesen. Eine effektive Beladung (Charge), das Vorkommen einer Lagerstätte und die Integrität der geologischen Falle (Trap) wurden bestätigt. Diese Ergebnisse untermauern das Potenzial im Untergrund in diesem Gebiet und entschärfen das Risiko im Zuge der weiteren Bewertung ganz erheblich.

Im Projekt Kiskunhalas geht es vor allem darum, diese Entdeckung durch systematische Bewertungs- und Erschließungsarbeiten zu einem Förderbetrieb auszubauen und letztendlich eine beachtliche heimische Erdgasressource in Ungarn freizulegen.

Auswirkungen für Ungarn

Aus unserer Sicht hat das Projekt Kiskunhalas, an dem wir sämtliche Rechte besitzen, das Potenzial, sich in den nächsten zehn Jahren soweit zu entwickeln, dass es einen nennenswerten Beitrag zur Erdgasversorgung der Europäischen Union leisten kann und die Energiesicherheit Ungarns durch die Erschließung heimischer Erdgasressourcen deutlich steigern wird.

Geology Map 2026

3D-Seismikmessung.

Analoge Tight-Gas-Erschließungsprojekte in Nordamerika

Ein Vergleich des Projekts Kiskunhalas mit einer Benchmark von gut etablierten, produktiven Tight-Gas-Feldern in Nordamerika liefert Kriterien, die das Risiko der wichtigsten technischen und betrieblichen Kennzahlen entschärfen. Wir wissen, dass sich das Gas bei Kiskunhalas im Untergrund befindet. Unsere Aufgabe besteht darin, das Vertrauen der Investoren in die potenzielle Gesamtproduktivität des Feldes zu stärken und allfällige Unsicherheiten in Bezug auf die modellierte Bohrlochleistung aus dem Weg zu räumen. Die Permeabilität ist hier der entscheidende Parameter. Unser Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit zu sichern und die Förderraten zu verbessern, gleichzeitig aber auch die Kosten zu senken – alles auf Grundlage von Erfahrungen, die wir in anderen Bereichen gesammelt haben. Wir kennen die entscheidenden Hürden und Kriterien, die für produktive Felder in Nordamerika gelten, und liefern hiermit den Nachweis, dass diese auch im Projekt Kiskunhalas gegeben sind.

Analoge Kriterien: Das Projekt Kiskunhalas und die ausgewählten analogen Felder haben Folgendes gemeinsam: Erschließung durch senkrechte Bohrungen in geschichteten, gering durchlässigen und nicht durchgehend verlaufenden Lagerstätten im Sandstein. OGIP über 250 MMCF pro Acre, starker Überdruck, keine externe Energiezufuhr – sogenanntes „Wet Gas“ (Erdgas mit Kondensation bei Druckabfall, von Kapillarprozessen und retrogradem Verhalten bestimmt). Gassäule über 1.500 m und kein freies Wasser. Vorkommen von subtilen strukturellen Fallen, die auf Migrationswege konzentriert sind. Felder wurden auf 10-40 Acres erschlossen. Sensibilität in Bezug auf Gaspreis und Kostenstruktur.

Vernon Field, Nord-Louisiana

  • 2 TCF gefördert, 300 Bohrlöcher
  • Bohrlochleistung: 2 bis 10 BCF
  • Hauptphase der Erschließung 2005-2010
  • Fertigstellungsabschnitte 3-7
Spot 2

Pinedale Field, Wyoming
(sechstgrößtes Feld)

  • >5 TCF gefördert, 5.000 Bohrlöcher
  • Bohrlochleistung: 1 bis 8 BCF
  • Hauptphase der Erschließung 2003-2015
  • Fertigstellungsabschnitte 8-15
Point 1